Es gibt diese eine Aufgabe, die sich vor dir auftürmt wie ein Berg. Vielleicht möchtest du endlich deine Gitarre zur Hand nehmen und mit dem Üben anfangen oder ein Konzept, an dem du eigentlich schon lange dran sitzt, endlich zu seinem Abschluss führen.

Es ist eine Sache, die eigentlich leicht begonnen oder in einem intensiven Nachmittag erledigt ist und du fragst dich immer wieder, warum sie eigentlich immer noch auf deiner To Do Liste den Platz hütet?

Dann ist dieser Hack dein smoothes Annähern und Entfachen deines Flows, um „reinzukommen“.

Schnapp dir 5 Minuten am Tag

Was du in diesen 5 Minuten anstellst, besprechen wir gleich. Erstmal planen.

Berücksichtige bitte, wenn du eine Deadline hast. Weil du dann mit einbeziehen darfst, wie lange du in welcher Phase verweilen kannst. Lies dir alle Schritte durch und rechne aus, wie viel Tage du dir fürs Eintunen nehmen kannst. 

Drei gute Zeitpunkte für diese 5 Minuten:

  1. am Morgen nach dem Aufwachen oder die ersten fünf Minuten, an denen du am Schreibtisch sitzt, bevor der Laptop angeht. Das ist am einfachsten planbar.
  2. ein von dir festgesetzter Zeitpunkt (z.B. deine Lieblingszahlen oder 14:16). Stell dir einen (Google-)Timer, der dich jeden Tag daran erinnert. Und drück danach stolz „erledigt“
  3. 5 Minuten vor dem Abendessen

So füllst du die 5 Minuten

Phase 1: Beginne den Dialog mit deinem Projekt

In den ersten Tagen kommst du betont NICHT ins Umsetzen. Die Challenge ist erfüllt, wenn du fünf Minuten mit deiner Aufgabe sitzt. Sie a u s sitzt.

Du kannst das in kompletter Arbeitsverweigerung tun und keinen Strich machen. Wichtig ist, dass du gedanklich bei dem Projekt bist. Die Unterlagen zu dieser Aufgabe liegen vor dir oder sind auf deinem PC geöffnet.

Wenn das erste aussitzen vorbei ist, beginn den Dialog mit dem Projekt:

Was will es von dir und was wird möglich, wenn du dein Projekt abschließt?

5 Minuten sind genug, um den Flow zu bestellen. Wiederhole die Fragen solange bis du in einer schönen 5-Minuten Session plötzlich deine Antworten hast.

Wenn du dich ready fühlst, in die nächste Phase überzugehen, super. Ansonsten:

Weitere Fragen, die du deinem Projekt stellen kannst:

  • Was bietest du mir, dass ich mich mit dir befasse?
  • Was brauchst du von mir, dass du dich mir öffnest?
  • Wollen wir Nummern tauschen und Freunde werden?

Phase 2: Fütter dein Projekt

Wenn du eine grobe Vorstellung hast, warum dir dieses Projekt wichtig ist, Glückwunsch!! Es geht weiter.

Nimm die 5 Minuten nun, um dein Projekt zu füttern. Mache deine Tapselschritte Richtung Umsetzung. Lass es einen Satz sein oder…

  • Eine Datei, die du verschiebst
  • Eine Überlegung, die förderlich für dein Projekt ist
  • Öffne das Tor für eine neue Idee, die du integrieren kannst
  • Mach einen Micro-Brainstorm
  • Gib ein Versprechen, am Ball zu bleiben
  • Lies oder hör an, was du schon hast ODER
  • Sag 10 Mal „Ich höre dich. Ich sehe dich. Ich bin da.“

Egal, was du tust, tu was!!

Irgendwas, das im Sinne deines Projektes ist. Das lädt den Flow bereits ein.

Wenn du gerade wirklich keine Lust hast, nimm eine Sprach-App deines Vertrauens, in dem du auch eine Transkriptions-Funktion hast und spreche über den Knoten in deinem Kopf. Wir alle lieben es, uns etwas von der Seele zu sprechen.

Ich habe die „Rekorder“ App auf meinem Google Smartphone.

Nimm das Transkript und stell es in Chat GPT, gemeinsam mit diesem Prompt:

„Du bist ein internationaler Motivations-Coach, der schon Millionen von Menschen aus der Prokrastination in den Flow gebracht hat. Welchen einen ultimativen Rat kannst du mir in meiner Situation geben, um ins Tun zu kommen?“

Prompt für deine Motivation

Der Flow ist da, hast du ihn gesehen?

Die Tage sind nicht ins Land gezogen, ohne dass etwas passiert ist, oder?

Aber wann ist es soweit, wann bist du im Flow?

Am liebsten hätte ich dir diesen Abschluss vorbehalten und dir erst geschickt, wenn du die ersten 30 Tage deine 5-Minuten Routine implementiert hast. Denn es ist schon passiert, oder?

Also please, burn it after reading.

Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen und dein Projekt hat dich so stark gerufen, so stark an dir gesaugt, dass du mehr als 5 Minuten damit verbracht hast.

Glückwunsch, das ist dein Moment des Flows. Behalte nun die täglichen 5 Minuten bei, selbst wenn dieses eine Projekt vollendet ist. Denn diese Routine ist jetzt entstanden und hat dich in ihren Bann gezogen.

Du kannst dich nun immer auf eine Task vorbereiten, von der du weißt, dass sie dich Überwindung kosten wird. Du kannst schon in deinem Planer mit einbeziehen, ab wann du dich vorbereitest.

Vergiss nun die Auflösung dieses Hacks und widme dich deinen 5 Minuten.

Welche Leichtigkeit wird für dich möglich, wenn du heute mit deiner 5 Minuten „prokrastinierte Aufgaben heranziehen“ Routine beginnst? Welches Projekt wird Wirklichkeit, ohne dass du dich dafür abrackern musst?


Hallo, ich bin Tanja.

Im Flow sein bedeutet für mich NICHT NUR ein Rausch-Zustand der Versenkung. Er ist das Spüren, was jetzt dran ist und sich so Ausrichten, dass es dich zu deinem Ziel hinflowt.

Wenn du jemanden an deiner Seite haben möchtest, um den Weg für deinen kreativen Flow nicht alleine freizuräumen, freue ich mich dich kennen zu lernen. Du kannst mit mir arbeiten.

Erkennst du in mir deine zielstrebige Flow-Begleiterin?

Hop on a Call, wie man so schön sagt ⤵️

Deine Tanja Zilg

Kreative, Filmeditorin, Songwriterin, Dozentin, Flow-Forscherin, Journal-Queen, feinfühlige Künstlerin, Manifestationskraft, Spiritual Life Love.

4 Comments

  1. Liebe Tanja,
    dein Artikel ist gerade in mein Notion-Board geflogen, damit ich deine 5-Minuten-Methode immer parat habe.
    Klingt spannend. Ich probiere sie auf jeden Fall aus. Danke für die tolle Inspiration.
    Liebe Grüße – Astrid

    1. Großartig, liebe Astrid. Notion ist ein spannendes Tool. Da ist die 5-Minuten Methode gut aufgehoben. Ich bin gespannt, wie sie sich bei dir auswirkt. Lieben Gruß, Tanja

  2. Hey Tanja,
    eine spannende Methode, die ich auf jeden Fall ausprobieren werde. Es gibt immer wieder mal Projekte, die mühsam oder ungeliebt sind und trotzdem gemacht werden müssen… dafür eignet sich deine Methode bestimmt sehr gut…

    1. Liebe Anette,
      danke für deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass die Methode mit dir resoniert und bin schon sehr gespannt, welche deiner Projekte dadurch Leichtigkeit erfahren.
      Lieben Gruß,
      Tanja

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